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Esra, ein Bibelbuch das Mut macht

Wenn wir an bedeutende Männer der Bibel denken, fallen uns sicher einige ein. Aber sicherlich nicht Esra, einem wenig bekannten und beachteten Propheten Gottes, obwohl es dieser Mann verdient, erwähnt zu werden, wenn es um wahre Größe geht. Esra war kein Kriegsheld, führte keinerlei Schlachten, was möglicherweise der Grund ist, warum er nicht zu den "Who is who" der Bibel gezählt wird.

Esra, der Name bedeutet Hilfe, war Priester, Schriftgelehrter und ein großer Führer. Er soll den größten Teil der 1.und 2. Chronica, das Buch Esra, Nehemia und den 119. Psalm geschrieben haben und leitete den Rat von 120 Männern, die den alttestamentarischen Kanon festlegten.


Er lebte in der Zeit, als der Perser-König Cyrus gemäß einer biblischen Prophezeiung die Stadt Babylon im Handstreich eroberte und den versklavten Juden die Rückkehr und den Aufbau des Tempels in Jerusalem erlaubte. Nachdem eine erste Gruppe 536 v.u.Z. den Wiederaufbau des Tempels begann, war dieser durch den Widerstand und Intrigen von anderen, seit der Deportation ins verhasste Babylon ansässigen Volksgruppen gänzlich zum Erliegen gekommen. JHWH hatte aber durch Propheten wie Haggai und Sacharja die Israeliten immer wieder ermuntert, am Tempel weiterzuarbeiten, sodass er 315 v.u.Z. vollendet wurde.

Als Esra 458 v.u.Z. mit einer zweiten Gruppe und vom Perserkönig Artahsasta mit weitreichenden Befugnissen und dem Tempelschatz ausgestattet in Jerusalem eintraf, fand er ein Volk vor, dass sich zum wiederholten Male auf seine Nachbarvöker eingelassen hatte.
             

1.1

Und im ersten Regierungsjahr von Cyrus, dem König von Persien, ging in Erfüllung, was JHWH durch den Propheten Jeremia angekündigt hatte. JHWH gab dem Perserkönig den Gedanken ein, in seinem ganzen Reich ausrufen und auch schriftlich bekannt machen zu lassen:

 

1.1
2Ch 36:22-23
Jes 45:1
Jer 25:12-14
Jer 29:10,14
Jer 33:7-13
Dan 10:1

1.2

Jes 44:28
Jes 45:1-3
Psa 75:7
Psa 96:5
Dan 2:21
Dan 5:21
Rom 9:24

1.3
Dan 6:27
Jes 45:5,13
Psa 86:10
Psa 145:18
5Mo 3:24
Jos 1:9
2Sa 22:32
Matt 28:30

1:4
2Mo 35:21
2Kö 17:6
1Ch 29:9
Jer 9:16
Apg 24:17

1.6
Neh 2:18
Jes 41:10
Psa_110:3
2Kor_9:7
Hag 1:1-4

1.7
2Kö 24:13
2Kö 25:13-16
2Chr 36:7-18
Jer 27:21-22
Jer 28:3-6
Dan 1:2
Dan 5:2,23

1.8
Sach 4:7-10

1:10
Hag 2:23
2Kö 24:15
2Chr 36:20

 

1.1-2 Cyrus ist ein gutes Beispiel dafür, dass JHWH auch Menschen gebraucht, die nicht seine Diener sind (Da 2:21). Wie Paulus später in Rö. 9:14-16 bestätigt, dass "Gott erbarmt sich über den, den er erwählt". Nach der Eroberung einer Stadt zeigte sich Cyrus den Bewohnern gegenüber barmherzig. Die Juden entlies er, angesichts alter Prophezeiungen, sogar aus ihrer Gefangenschaft in Babylon und erlaubte und unterstützte den Wiederaufbau des Tempels in Jerusalem. Ganz im Gegenteil zu den oft grausamen Kriegen späterer christlicher Führer, bei denen es oft zu entsetzlichen Massakern unter der Zivilbevölkerung kam.

1.3-4 Cyrus forderte alle Juden auf, sich in irgendeiner Form am Aufbau des Tempels zu beteiligen. Entweder als Ortsansässiger durch tatkräftige Unterstützung oder aus der Ferne mit Geldwerten oder Nahrungsmitteln. So wurde der Aufbau des Tempels ein Projekt aller, bei dem sich später nicht einzelne rühmen konnten. Diese Form von Teamarbeit kann auch heute noch als Vorbild genommen werden, bei der Umsetzung großer Projekte mit Hilfe von Vielen. Jede Hand zählt.

1.5-6 Die 10 Stämme des Nordreichs Israel waren 722 v.u.Z. von den Assyrern so aufgerieben worden, dass sich viele ihres geistigen Erbes nicht mehr sicher waren. Deswegen reagierten nur die beiden Stämme des Südreichs, Juda und Benjamin, auf die Aufforderung, den Tempel wieder aufzubauen. Aber nach 48 Jahren unter babylonischer Herrschaft war der Stolz der jüdischen Nation gebrochen.
Aus vielen anderen Begebenheiten wissen wir, dass Gott oft die Menschen anstößt, damit sie ihr Leben verändern. Die Erfüllung von Gottes Willen beginnt schon mit unseren Wünschen nach einem Neubeginn.
Assyrische Aufzeichnungen zeigen dass viele Juden in der Gefangenschaft zu Reichtum gekommen waren. Diese zogen ein Leben in vermeintlicher Sicherheit einen Weg ins scheinbar Ungewisse vor: Jerusalem war bis zu den Stadtmauern zerstört und bot daher keinen Schutz. Die Gegenwart zeigt, dass heute Jerusalem eine blühende Stadt ist, Babylon dagegen eine große unbewohnbare Trümmerwüste.

Das zu tun, was Gott von uns möchte, kann für jeden sehr schwer sein, unabhängig davon, ob er gerade ganz unten oder scheinbar ganz oben ist.

 

1.2

"So bestimmt Cyrus, der König von Persien: Alle Reiche der Erde hat JHWH, der Gott des Himmels, mir gegeben. Derselbe hat mich beauftragt, ihm ein Haus in Jerusalem zu bauen, das in Juda liegt.

   

 

1.3

Wer irgend unter euch zu seinem Volk gehört, mit dem sei sein Gott, und er ziehe hinauf nach Jerusalem, das in Juda ist, und baue das Haus JHWHs, des Gottes Israels! Er ist der Gott, der in Jerusalem wohnt.

   

 

1.4

Wer irgendwo vom Volk dieses Gottes übriggeblieben ist, soll von den Leuten seines Ortes mit Silber und Gold, mit beweglicher Habe und Vieh unterstützt werden. Dazu kann man ihnen freiwillige Gaben für das Haus Gottes in Jerusalem mitgeben."

     
         

1.5

Und es machten sich auf die Häupter der Väter von Juda und Benjamin, und die Priester und die Leviten, ein jeder, dessen Geist Gott erweckte, hinaufzuziehen, um das Haus JHWHs in Jerusalem zu bauen.

     

1.6

Alle ihre Nachbarn halfen ihnen aus mit silbernen Gefäßen, Gold, beweglicher Habe, Vieh und wertvollen Sachen, ganz abgesehen von den freiwilligen Gaben.

     
         

1.7

König Cyrus gab auch die heiligen Geräte aus dem Tempel JHWHs zurück, die Nebukadnezzar in Jerusalem erbeutet und in die Schatzkammer im Tempel seines Gottes gebracht hatte.

     

1.8

Und Kores, der König von Persien, ließ sie herausbringen unter der Aufsicht Mithredaths, des Schatzmeisters; und dieser zählte sie dem Sesbazar, (Chaldäischer Name für Serubbabel) dem Fürsten Judas, vor.

     

 

       

1.9

Das Verzeichnis erwähnt unter anderem: goldene Schalen: 30 silberne Schalen: 1000 silberne Schalen, ausgebessert: 29,

     

1.10

dreißig goldene Becher, vierhundertzehn silberne Becher geringeren Wertes, tausend sonstige Geräte.

     

1.11

Im ganzen 5400 goldene und silberne Geräte. Das alles nahm Scheschbazar mit hinauf, als die Verbannten aus Babylon nach Jerusalem zurückkehrten.

   

 

 
 

Biblische Szenen

 
 
 
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