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Warum lässt Gott das zu? 

Diese Frage stellte sich vor ca. 3800 Jahren ein Mann, den JHWH selbst beschrieb: „So wie ihn gibt es sonst keinen auf der Erde. Er ist ein Vorbild an Rechtschaffenheit, nimmt Gott ernst und hält sich von allem Bösen fern.“ (Hio1:8). Hiob, der seinerzeit reichste Mann des Ostens, verlor innerhalb von kürzester Zeit sein gesamtes Vermögen, seine Kinder, Mitarbeiter und zuletzt seine Gesundheit. Weder hatte er eine Erklärung, noch bekam er eine. Das Schlimmste an seiner Situation ist für Hiob nicht der Verlust und der Schmerz an sich, sondern die Frage: „Warum lässt Gott das zu?“

Unsere Welt liegt im Machteinfluss eines ehemals sehr mächtigen Engels (Hio1:7), der zum Satan und Teufel wurde. In dieser gefallenen Welt wird das Gute nicht immer belohnt, noch das Böse immer bestraft. Kriminelle leben in Saus und Braus, während ein unschuldiges kleines Kind in den Armen der Eltern stirbt. Die Sünde hat die Gerechtigkeit verdreht. Manche Menschen erleben wie Hiob ein Leid, das sie kaum noch die Kraft haben, weiter zu leben. Kein Mensch ist gegen solche Katastrophen geschützt, mag er auch noch so gläubig und rechtschaffen sein.

Hiob ist wie nach einem schweren Erdbeben zu Boden gegangen, aber Dank eines festen und stabilem Glaubensfundaments konnte er auch wieder aufstehen. Andere die ihr Lebensgebäude nicht auf einem festen und stabilem Fundament gebaut haben, erleben bei einem ähnlichen Erdbeben, wie der Boden plötzlich wie Sumpfland nachgibt und sie sogar darin ertrinken können.

Die Prüfungen unseres Lebens sind es, die einen Glauben voll entwickeln und stärken können. Hiob ist ein Vorbild für Gottvertrauen und Gehorsam, auch in Extremsituationen. Echter Glaube wird in der Not gestärkt, der Gläubige entwickelt größere und stabilere Wurzeln, die sich tief in Gott hineinsenken. Sicherlich kann man Satan nicht für alles Unglück dieser Welt verantwortlich machen. Aber jeden Schlag den er gegen einen wahren Christen ausübt, wird für den Teufel zu einer schallenden Ohrfeige, wenn der Gläubige daraus sogar gestärkt hervorgeht.

Hiob 1 - Ein vorbildlicher Familienvater und Hauspriester

 
             

1.1

Es lebte einst im Lande Uz ein Mann mit Namen Hiob. Er war untadelig und rechtschaffen, gottesfürchtig und feind allem Bösen.

 

1:1 - Hiob ist das erste Lehrbuch der Bibel und gehört zu den ältesten Büchern. Der Verfasser ist nicht eindeutig bekannt. Auch die Entstehungszeit wird auf 1650-2000 v.u.Z. datiert. Es gibt uns einen Einblick in das Wirken des Satans, zeigt aber auch, dass wir die Denkweise unseres Schöpfers JHWH wohl niemals wirklich ergründen können.

1:1 - Das Land Uz lag wahrscheinlich nordöstlich von Palästina, nahe den Wüstengebieten zwischen Damaskus und dem Euphrat. Es besaß vermutlich reiches Weide- und Ackerland, die Sabäer und Chaldäer werden als Nachbarn genannt.

1:1 - 1Mo 6:9; 1Mo 10:23; 1Mo 17:1; 1Mo 22:12, 20-21; 1Mo 36:28; 2Kö 20:3; 1Chr 1:17,42; 2Chr 31:20-21; Sspr 8:13; Spr 16:6; Jer 25:20; Klg 4:21; Klg 5:11; Hes 14:14,20; Luk 1:6; 1Pet 3:11

1:2 - Est 5:11; Psa 107:38; Psa 127:3-5; Psa 128:3

1:3 - 1Mo 12:5,16; 1Mo 13:6; 1Mo 25:6; 1Mo 29:1; 1Mo 34:23; 4Mo 23:7; 4Mo 31:32-34; Ric 6:3,5; Ri 7:12; Ri 8:10; 1Sa 25:2; 1Kö 4:30; 2Kö 3:4; 2Ch 26:10; 2Ch 32:29; Spr 10:22

1:4 - Psa 133:1; Heb 13:1

1:5 - Hiob kalkulierte vorsorglich ein Fehlverhalten seiner Kinder ein. Er forschte offenbar weder nach, noch fragte er sie aus. Er ging einfach davon aus, dass junge Leute manchmal über die Strenge schlugen, hoffte aber innerlich, dass sie sich in den entscheidenen Momenten den Vater in Erinnerung rufen. Wie sollten sie auch sonst den Unterschied zwischen gut und böse kennenlernen? Ein herrliches Beispiel für einen gottesfürchtigen aber gütigen Vater, der seinen Kindern aber die notwendigen Freiheiten lässt, den eigenen Glauben zu entwickeln und das das Vertrauen in sie gerechtfertigt ist.

1:5 - 1Mo 6:5; 1Mo 8:20; 1Mo 22:3; 1Mo 35:2-3; 2Mo 18:22; 2Mo 19:10; 2Mo 24:5; 3Mo 1:3-6; 3Mo 24:10-16; 1Sa 16:5; 1Kö 18:31; 1Kö 21:10,13; Neh 12:30; Psa 5:3; Pre 9:10; Jer 17:9-10; Mar 7:21-23; Luk 1:75; Luk 18:7; Joh 11:55; Apg 8:22; Apg 21:26; 1Kor 4:5; 2Kor 11:2; Eph 6:18

1:6 - 1Kö 22:19; 1Chr 21:1; Psa 103:20; Dan 3:25; Sach 3:1; Matt 18:10; Luk 3:38; Joh 6:70; Off 12:9-10

1:7 - 2Kö 5:25; Sach 1:10-11; Sach 6:7; Matt 12:43; 1Pet 5:8; Off 12:9, 12-17; Off 20:8

1.8 - 4Mo 12:3,7-8; 1Kö 4:30-31; 2K25ö 23:; Neh 5:15; Psa 18:23; Psa 36:1; Psa 84:11; Psa 89:20; Spr 8:15; Jes 42:1; Hes 40:4; Luk 23:39-40; Joh 1:47

1:9 - Mal 1:10; Matt 16:26; 1Ti 4:8; 1Ti 6:6

1:10 - 1Mo 15:1; 1Mo 26:12; 1Mo 30:30,43; 1Mo 39:5; 1Mo 49:25; 5Mo 7:13; 5Mo 28:2-6; 5Mo 33:11,27; 1Sa 25:16; Psa 5:12; Psa 34:7; Psa 71:21; Psa 80:12; Psa 90:17; Psa 107:38; Psa 128:1-4; Spr 10:22; Jes 5:2,5; Sach 2:5,8; 1Pet 1:5

1:11 - 1Mo 26:11; Psa 105:15; Jes 5:25 Jes 8:21; Sach 2:8

1:12 - 1Mo 16:6; 1Kö 22:23; Psa 76:10; Jes 27:8; Jer 38:5; Luk 8:32,33; Luk 22:31-32; Joh 3:35-36; Joh 19:11; 1Kor 10:13; 2Kor 12:7

1:13 - Spr 27:1; Pre 9:12; Luk 12:19-20; Luk 17:27-29; Luk 21:34

1:14 - 1Sa 4:17; 2Sa 15:13; Jer 51:31

 

1.2

Er hatte eine große Familie mit sieben Söhnen und drei Töchtern

   

1.3

und besaß riesige Viehherden: 7.000 Schafe und Ziegen, 3.000 Kamele, 500 Rindergespanne und 500 Esel, dazu sehr viele Hirten und Mägde. Hiob war der reichste und angesehenste von allen Herdenbesitzern im Osten.

   

1.4

Seine Söhne hatten die Gewohnheit, reihum in ihren Häusern Festessen zu veranstalten, an denen alle Brüder teilnahmen. Auch ihre drei Schwestern luden sie dazu ein und alle aßen und tranken miteinander.

   

1.5

Wenn nun die Tage der Gastmahle vorüber waren, schickte Hiob nach ihnen und heiligte (o.reinigte) sie. Er stand früh am Morgen auf und brachte für jedes Kind ein Brandopfer dar. Denn Hiob dachte: "Vielleicht haben meine Kinder sich versündigt und Gott in ihrem Herzen gelästert." So tat Hiob an allen diesen Tagen.

   

1.6

Eines Tages traten wieder einmal die Engel vor JHWH. Unter ihnen erschien auch der Satan.

   

1.7

Und JHWH fragte den Satan: "Woher kommst du?" Der Satan antwortete: "Von einem Streifzug auf der Erde und von einer Wanderung auf ihr."

   

1.8

JHWH fragte ihn: "Hast du auch meinen Diener Hiob gesehen? So wie ihn gibt es sonst keinen auf der Erde. Er ist ein Vorbild an Rechtschaffenheit, nimmt Gott ernst und hält sich von allem Bösen fern."

   

1.9

Der Satan entgegnete: "Würde er dir gehorchen, wenn es sich für ihn nicht lohnte?

   

1.10

Du beschützt ihn doch von allen Seiten, sein Haus und alles, was er hat! Du lässt ja all sein Tun gelingen, und seine Herden breiten sich im Land aus.

   

1.11

Aber - versuch es doch einmal und laß ihn Hab und Gut verlieren, dann wird er dich ganz sicher vor allen Leuten verfluchen."

   

1.12

Da sagte der JHWH zum Satan: "Gut! Alles, was er besitzt, gebe ich in deine Gewalt. Aber ihn selbst darfst du nicht antasten!" Danach verließ der Satan die Versammlung der Engel.

   

1.13

Eines Tages waren die Kinder Hiobs wieder einmal im Haus ihres ältesten Bruders zusammen, um zu essen und Wein zu trinken.

   

1.14

Da kam plötzlich ein Bote zu Hiob und meldete: "Die Rinder pflügten gerade, und die Eselinnen befanden sich neben ihnen auf der Weide.

   

 

Ein Blick in den Hintergrund allen Geschehen

Eine beeindruckende Szene (Hio 1:6-12): Sämtliche Engel versammeln sich vor dem Thron Gottes. Und auch der Satan musste erscheinen. Da JHWH ihn direkt anspricht, ist davon auszugehen, dass er immer wieder wegen seiner Geltungssucht und seinem stolzen Gehabe aufgefallen ist, von seinen Taten gegen die Menschheit mal ganz abgesehen. Satan ist das hebräische Wort für Widersacher oder Ankläger. Obwohl er als Herr und Beschützer über die Erde und die Menschheit gesetzt war (Hes 28:14-19), versuchte er mit Lüge, List und Intrige den Menschen jeden erdenklichen Schaden zuzufügen.

Aber er versucht auch, JHWH bloßzustellen und Sympathisanten um sich zu scharen, wie die Thronszene zeigt. Satan macht den unvollkommenen Menschen das Leben schwer und klagt sie dann auch noch vor Gott und allen anderen Wesen des Himmels an. JHWH bleibt im Grunde nichts anderes übrig, als die von Satan geforderten Prüfungen zuzulassen, um den Keim des Zweifels nicht unter den Myriaden Engeln wachsen zu lassen.

Die Szene zeigt aber auch, dass der Teufel nur das tun kann, was der Allmächtige ihm erlaubt. So hat er wie alle anderen Geistwesen vor dem Thron zu erscheinen und bekommt deutlich Grenzen gesetzt, die er auch nicht überschreiten kann. Das zeigt, dass wir Menschen uns mit Gottes Kraft auch vor ihm schützen können. Satan kann auch weder in die Zukunft schauen noch unsere Gedanken lesen. Sonst hätte er seine Niederlage vorhersehen können.

Doch trotzdem stellt sich die Frage: „Warum lässt Gott das zu?“ Kein Vater würde es zulassen, dass irgendein Verrückter das eigene Kind quälen kann, nur damit bewiesen wird, dass das Kind standhaft sich falschen Vorwürfen widersetzt. Möglicherweise verstehen oder erkennen wir aber genauso wenig wie Hiob Gottes Beweggründe, wenn er zulässt, dass Satan Menschen etwas zufügen kann.

Wir wissen aber, dass man unscheinbare Rohdiamanten mit minderwertigen Diamanten so lange bearbeitet, bis aus ihnen wertvolle, für ewige Zeiten funkelnde Brillanten werden. Ist der Brillant fertig, sind die Schleifdiamanten nur noch wertloser Schleifstaub. Die Bibel sagt, dass Satan irgendwann für immer verschwinden wird (Off 20:10 Schwefelsee= Ewiger Tod). Übrig bleiben unzählige menschliche Brillanten, die manchmal sogar als Geschwister des Sohnes Gottes bezeichnet werden (Röm 8:29). Auch wenn nicht jeder Mensch zu einem in aller Pracht strahlenden Brillanten wird, zeigt das Buch Hiob im übertragenem Sinne, dass am Ende auch auf die Menschheit eine Wiedergutmachung wartet (Off 21:4-5).

Glaubensvolle Beugung unter Gottes gewaltige Hand

Hiob war der reichste Mann des Ostens, wie die Bibel schreibt. Trotzdem entsprang sein Glaube nicht aus seinem Reichtum. „JHWH hat's gegeben, JHWH hat's genommen, der Name JHWHs sei gelobt!“ Er erkennt, dass er alles nur durch Gott besaß und das dieser es ihm auch wieder nehmen konnte. Trotzdem verleugnete er in diesen schweren Zeiten Gott nicht, und fügte gerade in dieser Zeit, trotz seiner totalen Schwäche, dem Widersacher eine schwere Niederlage zu.

Ob wir Gott JHWH und seinem Sohn Jesus wirklich ergeben sind, zeigt sich letztendlich erst, wenn wir in Situationen kommen, wie sie Hiob erlebt hat. In dieser Hinsicht steckt eine gewisse Berechtigung in Satans Anklage, denn „Schönwetter-Christen“ gibt es in der Tat. Und sie üben sogar eine gewisse Gefahr für ihre Mitgeschwister aus, wenn sie womöglich besonders inbrünstig ihren Glauben öffentlich vertreten, um dann bei den ersten Problemen umzukippen und sogar bei Verfolgung andere Christen verraten.

Hiob demonstriert, was Gottvertrauen ist. Selbst im schlimmsten Sturm lässt er Gottes Hand nicht los. Er setzt seine Hoffnung weder auf eigene Erfahrungen, Freunde, Weisheit oder Reichtum, sondern allein auf Gott. Wenn alles zerbricht und uns die ganze Welt verlässt, Gott tut es nicht, auch wenn er nicht immer schützend eingreift. Es mag sein, dass wir in Situationen kommen, in der wir völlig hilflos anderen ausgesetzt sind, aber das Nichtaufgeben wird irgendwann von unserem Schöpfer belohnt. Wenn selbst unvollkommene Wesen wie wir Menschen auch in den schlimmsten Situationen nicht von Gottes Hand loslassen, sprechen wir im Grunde schon das Urteil über die Wesen, so mächtig sie auch sein mögen, so verächtlich sie auch auf uns herabsehen, die sich JHWH widersetzen und sich auf Throne setzen, die ihnen nicht zustehen. Jesus Christus wird gut 1600 Jahre später als Einzelner ein Opfer bringen, dass alle Menschen wieder vor Gott reinwäscht. In all den Jahrhunderten bis Heute hat es in allen Generationen immer wieder Einzelne oder kleine Gruppen von aufrichtigen Menschen gegeben, die Gott JHWH und seinem Sohn in allen Situationen treu geblieben sind.

 

1.15

Da machten die Sabäer einen Überfall, raubten die Tiere und töteten die Knechte mit dem Schwert. Nur ich allein bin entronnen, dir's zu melden.

 

1:14-19 – Hier zeigt Satan sein wahres Gesicht. Er darf zwar keine Hand an das Leben Hiobs legen, aber dafür tötet er skrupellos fast jeden, mit dem er Hiob richtig treffen kann. Er möchte etwas beweisen und dafür ist ihm jedes Mittel recht. Hochmut und Stolz sind so extrem giftig und gefährlich, dass durch sie selbst ein so vollkommenes und mächtiges Wesen wie der Cherub, der zum Satan und Teufel wurde, zu einem abscheulichen Ungeheuer wird.

1:15 - 1Mo 10:7,28; 1Mo 25:3; 1Sa 22:20-21; Psa 72:10; Jes 45:14; Hes 23:42; Joe 3:8

1:16 - 1Mo 19:24; 2Mo 9:28; 3Mo 9:24; 1Sa 14:15; 1Kö 18:38; 2Kö 1:10,12,14; Amo 7:4; Off 13:13

1:17 - 1Mo 11:28; 2Sa 1:3; Jes 23:13; Hab 1:6

1:18 - 2Sa 13:28; Psa 34:19; Pre 9:2; Jes 28:19; Jer 51:31; Klg 1.12; Amo 4:6-11

1:19 - 1Mo 37:32-33; Ric 16:30; 1Kö 20:30; Jer 4:11-12; Matt 7:27; Luk 13:1-5; Apg 28:4; Eph 2:2

1:20-21 - Hiob verbirgt nicht seinen ungeheuren Schmerz. Er liebt die Seinen. Der Ausdruck von Schmerz, Trauer und Mitgefühl wurde uns von unserem Schöpfer genauso mitgegeben, wie das stärkste Gefühl des Universums: die Liebe. Wir dürfen zu unserer Trauer stehen und sie auch zeigen; das sind keine Anzeichen von Schwäche.

1:20 - 1Mo 37:29,34; 5Mo 9:18; 2Sa 12:16-20; 2Chr 7:3; Esr 9:3; Matt 26:39; 1Pet 5:6

1:21 - 1Mo 3:19; 1Mo 30:2; 1Mo 45:5; 1Sa 3:18; 2Sa 16:22; 1Kö 12:15; 2Kö 20:19; Psa 34:1; Psa 39:9; Psa 49:17; Psa 89:38-52; Pre 5:15; Pre 3:38; Pre 12:7; Klg 3:38; Jes 24:15; Jes 42:24; Jes 45:7; Amo 3:6; Matt 20;15; Apg 4:28; Eph 5:20; 1The 5:18; 1Tim 6:7; Jak 1:17

1:22 -Röm 9:20; Jak 1:4,12; 1Pet 1:7

 

1.16

Während er noch redete, kam schon ein anderer und berichtete: "Feuer Gottes (ein Blitz) kam vom Himmel und hat das Kleinvieh und die Knechte völlig verbrannt. Ich bin der einzige, der fliehen konnte, um es dir zu melden."

   

1.17

Er hatte kaum ausgesprochen, da kam ein anderer und sprach: "Die Chaldäer haben drei Haufen gebildet und sind über die Kamele hergefallen und haben sie geraubt, und die Knechte mit dem Schwert getötet. Nur ich bin entkommen, um es dir zu berichten."

   

1.18

Er hatte noch nicht ausgeredet, da kam ein vierter und sagte: "Deine Kinder waren im Haus deines Ältesten zusammen, um zu essen und Wein zu trinken.

   

1.19

Wie aus dem Nichts entstand in der Wüste plötzlich als ein Wirbelsturm, erfasste das Haus deines ältesten Sohnes und ließ es einstürzen. Alle deine Kinder liegen tot unter den Trümmern begraben! Ich habe als einziger dieses Unglück überlebt."

   

1.20

Und Hiob stand dann auf und zerriss sein ärmelloses Obergewand, schnitt sich sein Haar ab und warf sich zu Boden in den Staub

   

1.21

und sagte: "Nackt bin ich aus meiner Mutter Schoß gekommen, und nackt werde ich wieder dahingehen. JHWH hat's gegeben, JHWH hat's genommen, der Name JHWHs sei gelobt!"

   

1.22

Obwohl diese fürchterlichen Unglücke über ihn hereinbrach, versündigte sich Hiob nicht. Kein böses Wort gegen Gott kam über seine Lippen.

   

 

 
 

Biblische Szenen

 
 
 
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