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Hiob 12 - Hiobs 3. Antwort und sein klares Bekenntnis zu JHWH

Hiob geht in seiner dritten Antwort auf das überhebliche und arrogante Verhalten seiner Freunde ein. Gleichzeitig gibt er ein klares und deutliches Bekenntnis zu Gott JHWH ab. Trotz allem, was er durchgemacht hat, ist seine Erfurcht vor der Macht Gottes fast grenzenlos. Viele Generationen später erlebt Jesus Christus ein ähnliches Schicksal. Von seinen Getreuen verlassen, sind seine letzten Stunden geprägt vom Schmerz der Misshandlungen und dem Hohn und Spott durch Juden und Römer. Und trotzdem wird er standhalten und damit die Menschheit retten.

Das Leben ist das größte Rätsel der Schöpfung. Die Bibel bezeichnet alles Lebende, Menschen wie auch Tiere, als lebende Seelen. Wir wissen bis heute nicht, wie Leben wirklich entsteht. Genauso können wir das Ende einer Existenz nicht erklären: Im Moment des Todes entweicht quasi der Lebensfunke und es beginnt ein unumkehrbarer Zerfallsprozess. Wir können wirklich nur sagen: JHWH hat es gemacht und nur er kann es tun. Vor Gott JHWH lässt sich nichts verheimlichen oder verbergen. Selbst unsere Gedanken nicht. Fassen wir als Suchende das als Chance auf, nicht als Bedrohung.

Alles was wir haben, alles was wir sind, alle Talente und Fähigkeiten wurden uns von Gott gegeben. Und er kann sie auch wieder nehmen. Spätestens mit dem Tod ist alles vergangen. Die Frage ist, wie nutze ich meine Talente, Fähigkeiten und Gaben? Ist unser Handeln geprägt durch Gier und Egoismus oder zur Ehre unsere Schöpfers? Beides hat irgendwann Konsequenzen, denn schließlich verheißt die Bibel eine zweite Chance.

             

12.1

Darauf antwortete Hiob:

 

Alles gehört Gott JHWH. Alle Macht, Weisheit und Wissen vereinigt sich ihn ihm. Wer glaubt, er könne sich dem widersetzen, irrt. In biblischen Zeiten gab es genügend Beispiele für diesen Satz. In den fast 2000 Jahren danach schienen die Religionsführer und Mächtigen dieser Welt nicht zu befürchten gehabt zu haben. Das führte zu massiven Übermut und Überheblichkeit. Das was heute in den vielen Kirchen und Relgionsgemeinschaften als Glauben verkauft wird, hat kaum bis garnichts mehr mit einem gottgewollten Christentum zu tun.Um wieviel schlimmer ist dann erst das Verhalten und Handeln der Mächtigen dieser Welt. Religiöser Fanatismus, auch christlicher, ist auf dem Vormarsch und findet in der Politik oft wilfähige Unterstützung. Dieser Fanatismus richtet sich schon heute gegen Gott und Jesus und wird bei der vorhergesagten Rückkehr des Herrn zur offenen Konfrontation führen.

Zu allen Zeiten hat Gott Nationen groß werden lassen und sie auf dem Höhepunkt ihrer Macht, Arroganz und Überheblichkeit manchmal über Nacht gestürzt. Selbst sein auserwähltes Volk verschonte er nicht, als es massiv auf Abwege kam. Das davon auch die Kirchen betroffen sein werden, ist in der Offenbarung des Johannes zu lesen. Wachstum und Größe einer Kirche oder Relgionsgemeinschaft ist demnach kein Beweis für die Gunst JHWHs.

_____ _____ _____ _____

12:2 - Spr 28:11; Jes 5:21; 1Kor 4:10; 1Kor 6:5

12:3 - Spr 26:4; 2Kor 11:5, 21-23

12:4 - Psa 22:7-8; Psa 35:16; Psa 91:15; Jer 33:3; Mic 7:7; Matt 27:29; Luk 16:14; Apg 17:32; Heb 11:36

12:5 - 5Mo 32:35; Psa 17:5; Psa 94:18; Psa 123:3-4; Spr 13:9; Spr 20:20; Jer 13:6; Amo 6:1-6; Matt 25:8; Luk 16:19-20

12:6 - Psa 17:14; Psa 37:1,35; Psa 73:11-12; Jer 5:27

12:7 - Spr 6:6; Jes 1:3; Jer 8:7

12:9 - 5Mo 8:17-18; 1Sa 2:7; Jer 27:5-6; Dan 5:18; Dan 9:17; Apg 19:35; Röm 11:36; Jak 2:5-7

12:10 - 1Mo 2:7; 1Mo 6:17; 4Mo 16:22 Psa 146:3-4; 104:29; Dan 5:23; Joh 3:6; Apg 17:25,28;

12:11 - 1Kor 10:15, Phi 1:10; Heb 5:14; 1Pet 2:3

12:13 - Psa 147:5; Spr 2:6-7; Spr 8:14; Jes 40:13-14; Jes 46.10; Jer 10:12; Dan 2:20; Luk 21:15; Rö 11:34; Eph 1:8,11; 1Kor 1:24; Kol 2:3; Jak 1:5

12:14 - 1Sa 17:46; 1Sa 24:18; 1Sa 26:8; Jes 14:23; Jes 22:22; Jer 51:58,64; Mal 1:4; Röm 11:32; Off 3:7

12:15 - 1Mo 6:13,17; 1Mo 7:11,23; 1Mo 8:1-2; 1Kö 8:35-36; 1Kö 17:1; Psa 104:7-9;Jer 14:22; Amo 5:8; Nah 1:4; Luk 4.25; Jak 5:17-18; Off 11:6

12:16 - 1Kö 22:22-23; Hes 14:9; Matt 6:13

12:17 - 2Sa 15:31; 2Sa 17:14,23; Jes 19:12-14; Jes 29:14; 1Kor 1:19-20

12:18 - 2Chr 33:11-14; Jer 52:31-34; Dan 2:21; Off 19:16

12:19 - Jos 10:24,42; 1Sa 17:45-46; Jes 37:36-38; Jes 45:1; Off 17:14; Off 19:19-21

12:20 - Spr 10:21; Spr 12:19,22; Jes 3:1-3

12:21 - 2Mo 8:2; 2Mo 16:24; 1Kö 21:23-24; 2Kö 9:26, 34-37; Psa 107:40; Jes 5:27; Jes 11:5; Jes 22:21; Jes 23:9; Jes 24:21-22; Jes 37:38; Dan 2:21-22; Dan 4:32-33; Matt 2:12-13; Apg 12:23; Eph 6:10,14

12:22 - 2Kö 6:12; Psa 44:21; Psa 139:12; Dan 2:22; Amo 5:8; Luk 1:79; Matt 10:26; 1Kor 2:10; 1Kor 5:5

12:23 - 2Mo 1:7,20; Psa 107:38; Jes 9:3; Jes 9:3; Jes 26:15; Jes 27:6; Jes 51:2; Jes 60:22; Jer 30:19; Jer 33:22; Sac10:8

12:24 - Psa 107:4,40; Jes 6:9-10; Jes19:1; Dan 4:16,33; Hos 7:11

12:25 -1Mo 19:11; 5Mo 28:29; Psa 107:27; Jes 10:14; Jes 24.20; Jes 59:10; Apg 13:11; 1Jo 2:11

 

12.2

"Ihr glaubt wohl die Weisheit gepachtet zu haben. Aber mit euch stirbt sie eines Tages aus!

 

12.3

Ich habe genauso Verstand wie ihr; darin stehe ich euch in nichts nach. Aber was ihr sagt, weiß doch jeder!

 

12.4

Obwohl ich mir nichts vorzuwerfen habe, muss ich mir diesen Hohn gefallen lassen, den meine eigenen Freunde auf mich schütten. Ich schrei zu Gott, der mich sonst stets erhörte!

 

12.5

Wer Schaden hat, muss für den Spott nicht sorgen; das tun die anderen, denen alles glückt. Und wer schon wankt, bekommt noch einen Tritt.

 

12.6

Aber um die Zelte der Räuber steht es gut, und sicher leben dahin, die Gott Trotz bieten und das Faustrecht zu ihrem Gott machen."

   
 

Ein klares Bekenntnis zum Schöpfer

   

12.7

"Aber frage doch das Vieh, und es wird es dich lehren, oder die Vögel des Himmels, und sie werden es dir mitteilen,

   

12.8

Die Erde sagt es dir, wenn du sie fragst, die Fische könnten es dir auch erzählen.

   

12.9

Die ganze Schöpfung weiß es, spricht es aus: 'Dies alles hat die Hand JHWHs gemacht!'

   

12.10

Von seiner Macht hängen alle lebendigen Seelen ab und der Lebensgeist im Leib jedes Menschen.

   

12.11

Ist nicht das Ohr zum prüfen von Worten geschaffen, genauso wie der Gaumen zum kosten von Speisen?

   

12.12

Es heißt, die alten Menschen hätten Weisheit, ihr hohes Alter gäbe ihnen Einsicht.

   

12.13

Aber nur bei Gott ist wirklich Weisheit, Rat und Einsicht und auch die Macht, Geplantes auszuführen.

   

12.14

Was er zerstört, wird nie mehr aufgebaut; und wen er einschließt, kommt nie wieder frei.

   

12.15

Wenn er das Wasser zurückhält, dann trocknen Dürren das ganze Land aus, lässt er es los, bringen Fluten Zerstörung und Leid.

   

12.16

Bei ihm ist alle Macht und vollkommenes Wissen; ihm gehört der Irrende genauso wie der Irreführende.

   

12.17

Die klugen Politiker lässt er ratlos werden, Wissenschaftler und Gelehrte leere Sprüche reden

   

12.18

Die Fesseln harter Herrscher löst er auf und führt sie selber in Gefangenschaft.

   

12.19

Hohen Priestern nimmt er Amt und Würden; die mächtigsten Geschlechter löscht er aus.

   

12.20

Bewährte Ratgeber lässt er verstummen und den Ältesten und Weisen nimmt er die Urteilskraft.

   

12.21

Fürsten gibt er der Verachtung preis, und die Mächtigen macht er schwach.

 

12.22

Er enthüllt, was selbst tief im Finstern verborgen liegt, und bringt das Dunkelste ins helle Licht.

   

12:23

Gott lässt die heidnischen Nationen groß werden, um sie dann zu vernichten. Er macht ein Volk groß und vertreibt es wieder.

   

12:24

Aus ihren Führern lässt er Narren werden und führt sie hoffnungslos in die Irre.

   

12:25

Wie im Dunkeln tappen sie umher und torkeln wie Betrunkene.

   

 

Hiob 13 - Hiobs Neuzuwendung zu Gott

Reden zur rechten Zeit ist Silber- Schweigen zur rechten Zeit ist Gold. Die Bibel ist voll von wichtigen Wahrheiten. Doch können diese auch zum Schaden anderer verwendet werden. Wenn eigene Interessen oder sogar Machtgelüste wahre Hilfbereitschaft überlagern, entwickelt sich oft die Neigung, biblische Wahrheiten in ihr Gegenteil zu verdrehen. Hiob spricht dies in seinem Bekenntnis zu Gott deutlich an.

Wie zu Hiobs Zeiten wird auch heute noch Gottes Wort verdreht, verfälscht und dann ganz unverholen als der angebliche Wille JHWHs ausgegeben. Aber anders als Hiob können wir alle Aussagen, die von religiösen Führern in die Welt gesetzt werden, in der Bibel schwarz auf weiß nachprüfen und gegebenenfalls widerlegen, Gehen wir unseren Weg anhand der Bibel und nicht anhand von Schriftenwerken von Kirchen und Glaubensgemeinschaften, die uns mit größter Wahrscheinlichkeit nur in die Irre führen. Jesus hat bereits vor 2000 Jahren vor falschen Führern gewarnt.

Es ist in vielen Glaubensgemeinschaften üblich, in anderen nur den Sünder oder Übertreter zu sehen oder zu vermuten, selbst in den eigenen Reihen. Mit der Bibel in der Hand wird im Grunde nur den eigenen tiefen Vorturteilen Vorschub geleistet. Nicht nur, dass so ein Klima des Misstrauens, Bespitzelung, verdeckter Verfolgung bis hin zu offenem Hass entsteht. Dies im Namen Namen JHWHs zu tun, macht diese Vergehen noch schwerwiegender vor Gott. Im Namen Gottes die Gute Botschaft zu verkünden gibt noch lange nicht das Recht, vermeintlich im Namen Gottes andere zu verurteilen oder zu bestrafen.

Selbst wenn unser Eifer aus einer totalen Begeisterung für Gott und Jesus entspringt, sehen wir am Beispiel Hiobs, dass wir damit Menschen in ähnlichen Situationen ein weiteres Mal zu Boden werfen können. Wählen wir daher unsere Worte mit Bedacht oder noch besser, schweigen wir und helfen mit stillem Beistand, auch materieller Natur.

             

13.1

"Was ihr so redet, hab ich längst gehört, selbst gesehn oder von anderen berichtet bekommen.

 

13:1 - Psa 78:3-4; 1Jo 1:3

13:2 - 1Kor 8:1-2; 2Kor 11:4-5, 16-18; 2Kor 12:11

13:3 - Jes 1:18-20; Jes 41:21; Jer 12:1-2; Mic 6:2

13:4 - 2Mo 20:16; Psa 119:69; Jer 6:14; Jer 8:22; Jer 30:13; Jer 46:11; Hes 34:4; Hos 5:13; Mark 2:17; Mar 5:26

13:5 - Spr 17:28; Pre 5:3; Amo 5:13; Jak 1:19

13:6 - Ric 9:7; Spr 8:6-7

13:7 - Joh 16:2; Röm 3:5-8; 2Kor 4:2

13:8 - 2Mo 23:2-3; Spr 24:23; Mal 2:9

13:9 - Psa 44:21; Psa 139:23; Jes 28:22; Jer 17:10; Gal 6:7-8

13:10 - Psa 50:21-22; Psa 82:2; Jak 2:9

13:11 - 2Mo 15:16; Psa 119:120; Jes 8:13; Jer 5:22; Jer 10:10; Matt 10:28; Off 15:3-4

13:12 - 1Mo 2:7; 1Mo 18:27; 2Mo 17:14; Psa 34:16; Psa 102:12; Psa 109:15; Spr 10:7; Jes 26:14; 2Kor 5:1

13:13 - Das Wort gegen Gott JHWH zu erheben; mit ihm streiten zu wollen? Kaum vorstellbar. Hiob tat es und war anschließend ziemlich kleinlaut. Abraham tat es und konnte zumindest das Leben Lots retten. Gott bezeichnete Hiob als rechtschaffen und Abraham als Freund. Wir sind sicher weit von solchen Bezeichnungen entfernt und sollten besser schwierige Situationen in Demut und Gebet angehen und abwarten, wie sie sich entwickeln.

13:14 - Ric 12:3; 1Sa 19:5; 1Sa 28:21; Psa 119:109; Pre 4:5; Jes 9:20; Jes 49:26

13:15 - Psa 23:4; Spr 14:32; Röm 8:38:39; 1Jo 3:20

13:15 - Wie könnte man sich vor Gott verteidigen? Wir können nichts vor ihm verbergen, noch nicht mal unsere Gedanken. Alles was wir vortragen könnten,weiß unser Schöpfer schon längst.

13:16 - 2Mo 15:2; Psa 27:1; Psa 62:6-7; Psa 118:14,21; Jes 12:2; Jes 33:14; Jer 3:23; Apg 13:47

13:18 - Jes 43:26; Röm 8:33-34; 2Kor 1:12

13:19 - Jes 50:7-8; Jer 20:9; Röm 8:33

13:20 - 1Mo 3:8-10; Psa 139:12; Off 6:15-16

13:21 - Psa 119:120

12:23 - Psa 44:20-21; Psa 139:23

12:23 - Hiob stellt diese Fragen in Zeiten seiner größten Not und Verwirrung. Er bittet um Erkenntnis. Diese Fragen können auch für uns in Zeiten wichtig sein, in denen es eigendlich keinerlei Probleme gibt und wir uns auf einem sicheren Pfad wiegen. Diese vermeintliche Selbstsicherheit ist in der heutigen Zeit oft der erste Schritt vom rechten Weg ab. Möglicherweise bewegen wir uns schon schon auf dem "unbefestigten Randstreifen", auf dem wir jederzeit ins Stolpern kommen können. (Vergl. Luk 18:9-14

13:24 - 5Mo 32:20; 1Sa 28:16; Psa 10:1; Psa 13:1; Psa 44:24; Psa 77:6-9; Psa 88:14; Jes 8:17: Klg 2:5; 2Th 3:15

13:25 - 1Sa 24:14; Jes 17:13; Matt 12:20

13:26 - Rth 1:20; Psa 88:3-18; Psa 25:7; Spr 5:11-13; Jer 31:19; Joh 5:5,14

13:26 - Wir erinnern uns, dass Hiob für seine Kinder Schuldopfer darbrachte. Offenbar tat er das in Erinnerung an seine eigene Jugend, mit der ein oder anderen jugendlichen Verfehlung. Da er kein Fehlverhalten im reiferem Alter entdecken konnte, nahm er vieleicht an, dass er nun im hohen Alter für seine Jugendsünden bestraft würde. Ein schwerer Vorwurf gegen Gott.

13:27 - 2Ch 16:10-12; Spr 7:22; Apg 16:24

13:28 - 4Mo 12:12; Psa 39:11; Hos 5:12

 

13.2

Was ihr da wisst, das weiß ich allemal, darin nehm ich es gerne mit euch auf!

 

13.3

Doch ich will zum Allmächtigen reden, und mich vor ihm verteidigen.

 

13.4

Ihr verdreht die Wahrheit mit euren Lügen! Ihr seid nichts weiter als Kurpfuscher!

 

13.5

Wenn ihr doch jetzt schweigen würdet; könnte man euch wenigstens das als Weisheit anrechnen.

 

13.6

Hört gut zu, dann kann ich euch mein Recht beweisen!

   

13.7

Wollt ihr für Gott lügen und mit falschen Aussagen für ihn eintreten?

   

13.8

Wollt ihr nun für ihn Partei ergreifen, und als sein Anwalt streiten?

   

13.9

Wie würdet ihr dastehen, wenn er eure Gedanken erforscht? Oder glaubt ihr, ihn genauso wie einen Menschen täuschen zu können?

   

13.10

Er wird euch dafür bestrafen, dass ihr ihn seinem Namen nur euren Vorurteilen mir gegenüber freien Lauf lässt.

   

13.11

Erschreckt ihr nicht vor seiner Majestät? Schon der Gedanke müsste euch erschüttern!

   

13.12

Eure tiefsinnigen Sprüche sind wertlos wie ein Häufchen Asche, die der Wind wegbläst! Eure Verteidigung zerbröckelt wie trockener Lehm!

   

13.13

Seid endlich still, lasst mich in Ruhe! Jetzt rede ich, ungeachtet der Konsequenzen, die mir daraus entstehen können.

   

13.14

Und wenn ich mich um Kopf und Kragen rede: Ich bin bereit, mein Leben zu riskieren.

   

13.15

Er mag mich töten; ich habe davor keine Angst mehr. Auf jeden Fall will ich mein Leben vor ihm persönlich verteidigen.

   

13.16

Schon das wäre ein Sieg. Denn vor Gott kann kein Frevler treten.

   

13.17

Hört euch an, was ich zu sagen habe! Achtet auf jedes Wort meiner Verteidigung.

   

13.18

Ich bin für den Rechtsstreit gerüstet und ich bin mir sicher, dass ich Recht bekommen werde!

   

13.19

Wenn mir jemand eine Schuld nachweist, will ich schweigen und auf der Stelle sterben.

   

13.20

Nur dies, mein Gott, erbitte ich von dir, damit ich offen vor dich treten kann:

   

13.21

Nimm diese fürchterlichen Strafen von mir und die schreckliche Angst, mit der du mich plagst!

   

13.22

Dann rufe mich, und ich will dir Rede und Antwort stehen!"

   

13.23

O Gott, sag mir: Wo bin ich schuldig geworden? Welche Sünden habe ich begangen? Wo habe ich dir die Treue gebrochen? Bitte lass mich nicht im Unklaren.

   

13.24

Ein erstes Sündenbekenntnis

Warum ziehst du dich von mir zurück und betrachtest mich als deinen Feind?

   

13.25

Warum verfolgst du mich und jagst mir Schrecken ein? Ich bin doch nur ein welkes Blatt, ein dürrer Halm, völlig unbedeutend!

   

13.26

Bittere Strafen hast du über mich verhängt; sogar für die Sünden meiner Jugend.

   

13.27

Du legstmir Fußfesseln an, beobachtest jede Bewegung und bewachst mich auf Schritt und Tritt.

   

13.28

Wie ein vermodernd Holz zerfällt mein Leben und wie ein Kleid, an dem die Motten nagen.

   

 

 
 

Biblische Szenen

 
 
 
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