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Hiob 18 - Bildads zweite Rede

 
             

18.1

Nun ergriff Bildad aus Schuach wieder das Wort:

 

18:2 - Spr 18:3; Jak 1:19

18:3 - Psa 73:22; Pre 3:18; Röm 12:10

18:4 - Jes 54:10; Hes 9:9; Jon 4:9; Mat 24:35; Mar 9:18; Luk 9:39

18:5 - Spr 4:19; Spr 13:9; Spr 20:20; Spr 24:20; Jes 50:11

18:6 - Psa 18:28; Off 18:28

18:7 - 2 Sa 15:31; 2Sa 17:14; Psa 18:36; Psa 33:10; Spr 1:30-32; Spr 4:12; Hos 10:6; 1Kor 3:19

18:8 - Est 3:9; Est 6:13; Est 7:5,10; Psa 9:15; Psa 35:8; Spr 5:22; Spr 29:6; Hes 32:3; 1Ti 3:7; 1Ti 6:9; 2Ti 2:26

18:9 - Jes 8:14-15

18:10 - Psa 11:6; Hes 12:13; Röm 11:9

18:11 - 3Mo 26:36; 2Kö 7:6-7; Psa 53:5; Psa 73:19; Spr 28:1; Jer 6:25; Jer 20:3-4; Jer 46:5; Jer 49:29; 2Kor 5:11; Off 6:15-16

18:12 - 1Sa 2:5; 1Sa 2:36; Psa 7:12-14; Psa 34:10; Psa 109:10; 1Th 5:3; 2Pet 2:3

18:13 - 1Mo 49:3; Jes 14.30; Jon 2:6; Off 6:8

18:14 - Psa 55:4; Psa 112:10; Spr 10:28; Spr 14::32; Matt 7:26-27; 1Kor 15:55-56; Heb 2:15

18:15 - 1Mo 19:24; 5Mo 29:23; Psa 11:6; Jes 34:9-10; Jer 22:13; Sac 5:4; Hab 2:6:11; Off 19:20; Off 21:8

18:16 - Jes 5:24;; Hos 9:16; Amo 2:9; Mal 4:1

18:17 - Psa 34:16; Psa 83:4; Psa 109:13; Spr 2:22; Spr 10:7

18:18 - Jes 8:21-22; Jud 1:13; Spr 14:32; Jes 17:13-14; Dan 4:33; Dan 5:21

18:19 - Psa 109:13; Jes 5:8-9; Jes 14:21-22; Jer 22:30

18:20 - 5Mo 29:23-24; 1Kö 9:8; Jer 18:16; Psa 37:13; Psa 137:7; Hes 21:25;; Oba 1:11-15; Luk 19:42,44

18:21 - 2MMo 5:2; Ric 2:10; 1Sa 2:12; 1Ch 28:9; Psa 79:6; Jer 9:3; Jer 10:25; Röm 1:28; 1Th 4:5; 2Th 1:8; Tit 1:16

 

18.2

"Wie lange noch willst du so reden, Hiob? Mach ein Ende mit dem Geschwätz und lass uns nun reden!

 

18.3

Hällst du uns als töricht und dumm wie ein Stück Vieh?

 

18.4

Du zerfleischst dich selbst in deiner Verbitterung! Soll die Welt verwüstet werden oder mächtige Felsen zerbersten, nur damit du recht behältst?

 

18.5

Mach dir nichts vor: Das Licht des Gottlosen und Sünders wird verlöschen, und seine Flamme lodert nicht mehr auf.

 

18.6

In seinem Zelt brennt die Lampe genauso nieder, wie sein Lebensglück zu Ende geht.

   

18.7

Seine einstmals kraftvollen Schritten wirken müde und schleppend; seine eigenen Machenschaften haben ihn zu Fall gebracht.

   

18.8

Er läuft ins Netz, das er selbst ausgelegt hat und fällt in die Grube, die er selbst einst aushub.

   

18.9

Er tritt mit einem Fuß in einen Fallstrick, und verfängt sich an anderer Stelle in Schlingen.

   

18.10

Versteckt am Boden ist ein Stolperdraht für ihn gespannt und andere Fallen warten auf seinem Weg.

   

18.11

Angst und Schrecken bedrängen ihn von allen Seiten und verfolgen ihn auf Schritt und Tritt.

   

18.12

Der Hunger raubt ihm seine letzte Kraft, das Unglück ist sein ständiger Begleiter.

   

18.13

Eine furchtbare Krankheit zerfrisst seine Glieder, als Bote des Todes zehrt sie ihn aus.

   

18.14

Sie entwurzelt ihn aus seiner sicheren Heimat und treibt ihn zum König aller Schrecken, hin zum Tod.

   

18.15

In seinem Zelt haust das Verderben, und mit Schwefel verbrennt man sein restliches Hab und Gut

   

18.16

Er gleicht einem abgestorbenen Baum mitverdorrten Wurzeln und vertrockneten Zweigen.

   

18.17

Sein Name wird vergessen, bald kann sich niemand mehr an ihn erinnern.

   

18.18

Gott wird ihn aus dem Licht ins Dunkle stoßen und vom Erdboden verschwinden lassen.

   

18.19

Er wird weder Kind noch Enkel haben in seinem Volk, von seiner Familie wird keiner überleben.

   

18.20

An seinem Todestag werden alles entsetzt sein. In Ost und West packt alle, die es hören, kaltes Grausen.

   

18.21

Ja, so sieht das Ende böser Menschen aus! So geht es dem, der Gott den Rücken kehrt!"

   

 

Hiob 19 - Hiobs fünfte Antwort - Sehnsucht nach Verständnis

hiob 232 02Sowohl Hiob als auch seine Freunde kennen die wahren Hintergründe dieser Tragödie nicht; vielleicht ist auch die Existenz des Teufels nicht bekannt. Beide Parteien erklären Gott als Auslöser und scheinbar lässt sich Hiobs angebliche Schuld, bzw. das Verhalten von JHWH sogar mit einer Hülle von Bibelstellen belegen. Und doch liegen beide Seiten falsch. Welche Lehren können wir daraus ziehen? Sicherlich zumindest die, dass wir uns hüten sollten, vorschnell Ereignisse in unserem oder im Leben anderer mit dem Wohlwollen oder Unmut Gottes in Verbindung zu bringen. Fast 2 Jahrtausend später erklärt Jesus, dass wir doch letztendlich alle Sünder sind, unabhängig davon, ob es uns gerade gut oder schlecht geht (Luk 13:4).

Interessant ist an dieser Stelle, das sich in Hio 19:25 ein Hinweis auf einen Erlöser findet, der sich über den Staub erheben wird. Könnte Hiob Jesus Christus gemeint haben, der durch sein Opfertod allen Menschen irgendwann einen "Neustart" ohne Krankheiten, Armut, Angst und Tod auf einer zuende gestalteten Erde verheißen hat?

 
             

19.1

Hiob erwiderte auf Bildads erneute Rede:

 

19:2 - Ric 16:16; Psa 6:2-3; Psa 13:1; Psa 42:10; Psa 55:21; Psa 59:7; Psa 64:3; Spr 12:18; Spr 18:21; 2Pe 2:7-8; Jak 3:6-8; Off 6:10

19:3 - 1Mo 31:7; 1Mo 42:7; 3Mo 26:26; 4Mo 14:22; Neh 4:12; Dan 1:20; Psa 69:8

19:4 - 2Sa 24:17; Spr 9:12; Hes 18:4; 2Kor 5:10; Gal 6:5

19:5 - 1Sa 1:6; Neh 1:3; Psa 35:26; Psa 38:16; Psa 41:11; Psa 55:12; Jes 4:1; Mic 7:8; Zep 2:10; Sac 12:7; Luk 1:25; Luk 13:2-4; Joh 9:2,34

19:6 - Psa 44:9-14; Psa 66:10-12; Klg 1:12-13; Hes 12:13; Hes 32:3; Hos 7:12

19:7 - Psa 22:2; Jer 20:8; Klg 3:8; Hab 1:2-3

19:8 - Jos 24:7; Spr 4:19; Psa 88:8; Klg 3:7,9; Jes 50:10; Jer 23:12; Hos 2:6; Joh 8:12

19:9 - Psa 49:16-17; Psa 89:44; Jes 61:6; Hos 9:11

19:10- Psa 37:35-36; Psa 88:13-18; Psa 102:11; Klg 2:5-6; 2Kor 4:8-9

19:11 - 5Mo 32:22; Psa 89:46; Psa 90:7; Klg 2:5

19:12 - Jes 10:5-6; Jes 51:23

19:13 - Psa 31:11; Psa 38:11; Psa 69:8;20; Psa 88:8,18; Mat 26:56; 2Ti 4:16

19:14 - 2Sa 16:23; Psa 38:11; Psa 55:12-14; Spr 18:24; Jer 20:10; Mic 7:5-6; Matt 10:21; Joh 13:18

19:15 -Psa 123:3

19:18 - 2Kö 2:23; Jes 3:5

19:19 - Psa 41:9; Psa 55:12-14,20; Psa 109:4-5; Luk 22:48

19:20 - Psa 22:14-17; Psa 32:3-4; Psa 38:3; Psa 102:3,5; Klg 3:4; Klg 4:8; Klg 5:10

19:21 - Psa 38:2; Röm 12:15; 1Kor 12:26; Heb 13:3

19:22 - Psa 69:26; Jes 51:23; Mic 3:3

19:23 - Dieser Wunsch war der Auftakt zum ältesten und größten Buch der Welt: Die Heilige Schrift oder Bibel. Auch nach fast 4000 Jahren macht die Lebensgeschichte Hiobs immer noch Mut, auch in noch so schwierigen Situationen nicht an Gott JHWH zu zweifeln.

19:23 - Jes 8:1; Jes 30:8

19:24 - 2Mo 28:11-12,21; 2Mo 32:16; 5Mo 27:2-3,8; Jer 17:1

19:25 - 1Mo 3:15; 1Mo 22:18; Psa 19:14; Jes 54:5; Jes 59:20-21; Joh 5:22-29; Eph 1:7; Jud 1:14

19:26 - Psa 16:9; Psa 17:15; Mat 5:8; 1Kor 13:12; 1Kor 15:53; Phi 3:21; 1Jo 3:2; Off 1:7

19:27 - 4Mo 24:17; Psa 119:81; Jes 26:19; Phi 1:23

19:28 - 1Kö 14:13; Psa 69:26

19:29 - Psa 58:10-11; Pre 11:9; Matt 7:1-2; Röm 13:1-4; Jak 4:11-12

 

19.2

"Wie lange redet ihr noch so auf mich ein und quält mich mit euren Worten?

 

19.3

Schon zehnmal habt ihr mich beschimpft. Und schämt euch nicht, mich weiter zu misshandeln.

 

19.4

Wenn ich wirklich gefehlt hätte, so wäre das doch meine eigene Sache, denn ich müsste die Folgen tragen.

 

19.5

Ihr aber spielt euch auf als meine Richter und nehmt meine Leiden als Beweis einer Schuld.

 

19.6

Erkennt ihr nicht, dass Gott mir Unrecht getan und mich in seinem Netz gefangen hat?

   

19.7

Ich schreie um Hilfe, aber niemand hört mich. Ich rufe aus Leibeskräften - aber keiner verschafft mir Recht.

   

19.8

Gott hat mir den Weg versperrt, ich kann nicht mehr weiter. Und lässt mich mitleidslos im Dunkeln tappen.

   

19.9

Alles hat er mir genommen und meine Ehre in den Schmutz getreten.

   

19.10

Er reißt mich wie eine Mauer völlig nieder, bis ich sterbe. Meine Hoffnung wird vernichtet wie unbeliebtes Unkraut.

   

19.11

Sein ganzer Zorn ist gegen mich entbrannt, er setzt mir zu, als wäre ich sein Feind.

   

19.12

Geschlossen rücken seine Heerscharen zum Angriff vor, belagern mich ringsherum um mein Zelt.

   

19.13

Meine Brüder halten sich von mir fern, und meine Bekannten sind mir fremd geworden.

   

19.14

Meine Freunde und Verwandten kennen mich nicht mehr. Die Gäste meines Hauses haben mich vergessen.

   

19.15

Meine Hausgenossen und meine Mägde behandeln mich wie ein Fremdling. Ich bin ihnen zu einem Unbekannten geworden.

   

19.16

Mein Knecht gibt keine Antwort, wenn ich rufe; um jeden Dienst muss ich ihn lange bitten.

   

19.17

Meine Frau erträgt meinen stinkenden Atem nicht mehr; meine eigenen Brüder ekeln sich vor mir!

   

19.18

Sogar Kinder lachen und spotten über mich; sobald sie mich sehen, fangen sie an zu tuscheln!

   

19.19

Alle meine Vertrauten verabscheuen mich, und die, die ich liebte, haben sich von mir abgewendet.

   

19.20

Ich bin nur noch Haut und Knochen, und dem Tod näher als dem Leben.

   

19.21

Erbarmt, erbarmt euch doch, meine Freunde! Gottes Hand hat mich getroffen.

   

19.22

Warum verfolgt ihr mich wie Gott? Warum könnt ihr nicht genug bekommen, mich zu zerfleischen?

   

19.23

Ich wünschte, jemand schriebe alles auf, dass meine Worte festgehalten würden,

   

19.24

und mit eisernem Griffel und mit Blei auf ewig in einen Felsen eingehauen würden!

   

19.25

Und ich selbst weiß wohl, dass mein Erlöser lebt Und dass er sich, nach mir kommend, über dem Staub erheben wird.

   

19.26

Auch wenn meine Haut in Fetzen an mir hängt und mein Leib zerfressen ist, wünsche ich mir doch, Gott sehen!

   

19.27

Und wenn ich ihn sehe, dann nicht mehr als Gegner! - Danach sehne ich mich von Herzen.

   

19.28

Wenn ihr nun denkt: "Wir wollen ihn weiter verfolgen und das aufdecken, was er uns verschweigt",

   

19.29

dann seht euch vor, dass das Schwert nicht euch trifft. Vergesst nicht, dass nur Gott der Richter ist."

   

 

 
 

Biblische Szenen

 
 
 
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