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Die Bibel steckt voller Symbole, die menschlichen Eigenschaften entsprechen. Im 18. Jahrhundert beschrieb der 1688 geborene schwedische Naturforscher und Visionär Emanuel Swedenborg die Symbolik der Tiere, die in der Bibel beschrieben werden. Ganz allgemein kann gesagt werden, dass Tiere in der biblischen Entsprechungssprache Neigungen und Begierden des menschlichen Gemüts zum Ausdruck bringen sollen. Swedenborg beschreibt dies in seinem Werk.

 

Emanuel (von) Swedenborg, eigentlich Swedberg (* 29. Januar 1688 in Stockholm; 29. März 1772 in London) war ein schwedischer Wissenschaftler, Mystiker und Theologe. Seine zahlreichen wissenschaftlichen Schriften verfasste er ausschließlich in lateinischer Sprache.

„Das Wort „Tiere“ ist oft ein Entsprechungsbild für Menschen, die in einer natürlichen Neigung zum Guten leben. Für das Wort „Wild“ wird im Hebräischen das Wort „Chajah“ verwendet, was soviel wie Leben bedeutet. Wenn dieses Wort im guten Sinne gebraucht wird, dann bezeichnet es die Neigung zum Wahren und Guten. Im negativen Fall bezeichnen böse und Wilde Tiere hingegen Neigungen und Begierden die den Menschen von den göttlichen Wahrheiten und der göttlichen Liebe abziehen wollen. Vereinfacht ausgedrückt könnte man sagen, dass schöne und nützliche Tiere mehr den himmlischen gottzugewandten Bereichen und gefährliche und hässliche Tiere mehr den gottabgewandten Bereichen des menschlichen Gemüts entsprechen

Es wäre nicht Richtig, den Tieren Böses zuzuschreiben. Die Geschöpfe des Herrn sind weder gut noch böse; ihre Bedeutung in der Entsprechung hängt zum einen vom jeweiligen Kontext ab, in dem diese Tiere erwähnt werden und zum anderen von der Einstellung der damaligen Juden gegenüber diesen Tieren.

Die Heilige Schrift, oder das Wort Gottes, wendet sich in der Sprache der Entsprechung direkt an uns, und so haben auch die Tiere eine unmittelbare Analogie zu bestimmten Bereichen im menschlichen  Gemüt. Anhand eines Beispiels aus der Heiligen Schrift wird dies verdeutlicht. Im 1. Kapitel des 1. Buch Moses spricht Gott zu den von Ihm erschaffenen Menschen die folgenden Worte:

"Seid fruchtbar und mehrt euch, füllt die Erde und macht sie untertan und herrscht über des Meeres Fische, die Vögel des Himmels und über alles Getier, das sich auf Erden regt“.

(1Mos 1,28)

Unter der Formulierung „Seid fruchtbar und mehrt euch“ meinten die Uralten aus der Zeit vor Moses nicht, dass die Menschen viele Nachkommen zeugen sollten. Diese Menschen waren der ursprünglichen, geistigen Wortbedeutung noch wesentlich näher als es der heutige Mensch ist. Von daher ist es nicht weiter verwunderlich, wenn sie die Verbindung des Verstandes mit dem Willen bzw. des Glaubens mit der Liebe eine Ehe nannten. Alles Gute das aus dieser Ehe erzeugt wurde nannten sie Befruchtungen und alles Wahre Vermehrungen.

Mit anderen Worten, ist die Aufforderung sich zu mehren und fruchtbar zu sein eine Aufforderung an das menschliche Gemüt eine Ehe zwischen den Verstand und dem Willen einzugehen. Als Folge dieser Verbindung wird die Erde unseres Gemüts mit Wahrem und Gutem erfüllt.

Das Meer bezeichnet das Allgemeine des Wahren, oder die Wahrheiten des natürlichen Menschen. Demgemäß bedeuten die Fische, die im Meer herumschwimmenden Wahrheiten im natürlichen Menschen. Diese natürlichen Wahrheiten hat sich der Mensch aus der Welt seiner Sinne angeeignet. Sie beinhalten viel Falsches, dass sich mit den göttlichen Wahrheiten nicht vereinbaren lässt und von daher dem geistigen Menschen untertan gemachtwerden muss.

Die Vögel des Himmels bezeichnen das Vernünftige und Verständige des natürlichen Menschen. Auch die Weltvernunft muss sich der Mensch untertan machen damit die geistigen Wahrheiten immer mehr Raum in seinem Gemüt einnehmen können.

Tiere im allgemeinen bezeichnen die Neigungen und Begierden des Menschen. Wenn der Mensch eine Ehe des Verstandes mit dem Willen eingehen will, dann muss er sich nicht nur den Weltverstand sondern auch den weltzugewandten Willen untertan machen. Er muss lernen im stetigen Kampf alles Getier der niederen Begierden zu beherrschen, wenn er frei von den Neigungen werden will die sein Vertrauen und seine Liebe zu Gott zerstören wollen.

Natürlich muss sich der Mensch auch die Tiere seiner weltlichen Neigungen und Begierden untertan machen, denn nur wenn es ihm gelingt seine Weltliebe in eine Liebe zum Herrn umzuwandeln, kann Jesus Christus wahrhaftig in seinem Herzen lebendig werden.

 
 

Biblische Szenen

 
 
 
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