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In seinem ersten Brief an die Versammlung zu Korinth, sagte Paulus: "Darum, meine Geliebten, fliehet den Götzendienst" (l. Korinther 10:14). "Götzendienst ist ein Wort, das wir heutzutage kaum mehr hören. Es erscheint fünfmal in der Elberfelder Bibel, obwohl das damit verwandte Wort Götze (Mehrzahl und Einzahl) gebräuchlich ist.

Der ideologische Kampf, den die Propheten des Alten Testaments hatten, war hauptsächlich ein Kampf gegen Götzendienst. Das "goldene Zeitalter" der Propheten Gottes fand während einer 300 Jahr-Periode statt, grob in der Zeit 800 bis 500 v. Chr. Amos war der erste unter ihnen zusammen mit Hosea, Micha und Jesaja. Sie warnten beide, die 10 Stämme im Norden und die 2 Stämme im Süden, dass das Undenkbare geschehen würde: Sie, das Volk Gottes, das aus der ägyptischen Knechtschaft in die Freiheit Kanaans herausgeführt worden war, würden bald wieder in Knechtschaft in einem weitentfernten Land sein. Die Propheten wollten, dass das Volk wusste, dies geschah nicht wie ein unvorherzusehendes Unglück. Es geschah, weil Gott sie persönlich bestrafte. Man kann sich den Protest eines jeden vorstellen: "Warum? Warum würde Gott uns aufgeben, sein Bundesvolk?" Warum würde er ausziehen aus dem lieblichen Tempel, den König Salomo für ihn gebaut hatte?" Die überraschende Antwort: "Götzendienst!"


Die erste biblische Erwähnung über von Menschen gemachte Bilder war vielleicht eine Verbindung, die Josua mit Abrahams Vater Tara gemacht hatte: "So spricht Jehova, der Gott Israels: Eure Väter wohnten vor alters jenseits des Stromes, Tarah, der Vater Abrahams und der Vater Nahors, und sie dienten anderen Göttern" (Josua 24:2). Waren diese "anderen Götter" von Menschenhand gemacht? Ich denke, ja. Als Abraham seinen Knecht aussandte, um eine Frau für seinen Sohn Isaak zu suchen, ging der Knecht in das Land und die Verwandtschaft Abrahams und fand Rebekka. Rebekkas Bruder Laban war der Vater von Leah und Rahel. Viel später kommt der Sohn Isaaks, Jakob, zu Laban und heiratet schließlich beide Mädchen. Wenige Jahre später zieht die Familie weg und Rahel stielt Labans "Götzen" (1l. Mose 31:30).

Das sind deutlich von Menschen gemachte Gegenstände, denn später auf dieser Reise lesen wir: "Da sprach Jakob zu seinem Hause und zu allen, die bei ihm waren: Tut die fremden Götter hinweg, die in eurer Mitte sind, und reiniget euch, und wechselt eure Kleider; Und sie gaben Jakob alte fremden Götter, die in ihrer Hand, und die Ringe, die in ihren Ohren waren, und Jakob vergrub sie unter der Terebinthe, die bei Sichern ist" (1. Mose 35:2, 4). Da Abraham in einer Kultur aufgewachsen war die den durch Menschen gemachten Göttern huldigten, können wir einschätzen, was für ein gewaltiger Glaubenssprung es für ihn gewesen ist, das, was man um ihn herum glaubte, nicht anzuerkennen und stattdessen zwei ganz andere Lehren anzunehmen:

1. Es gibt nur EINEN Gott, nicht eine große Anzahl von ihnen,

2. ER ist unsichtbar.

Abraham glaubte dies; Laban nicht. Er wollte seine "Götter" um jeden Preis zurück. Zweifelsohne beteten die Leute um ihn herum Götzen an wie er selbst.

Um einschätzen zu können, wie radikal der Glaube, Gott ist Einer, nicht viele, und dass er unsichtbar ist, betrachten wir einmal, wie wenige heute diese beiden Dinge glauben. Die meisten Christen glauben, Gott sind drei, nicht eine Person. Und obwohl Christen sagen, Gott sei unsichtbar, legt der römisch-katholische und besonders der orthodoxe Glaube großen Nachdruck auf religiöse Bilder und Götzen, um "den Sinn zu schärfen" beim Anbeten unsichtbarer Dinge. Selbstverständlich will der Mensch sehen, was er anbetet. Jene, die nicht christlichen Glaubens sind, Moslems oder Juden, wissen nichts über den Gott Abrahams Die besondere Beziehung, die zwischen Abraham und Gott bestand, wird am besten an der Stelle deutlich, als Gott ihn darum bat, ihm seinen geliebten Sohn Isaak zu opfern.

Einem Götzen Söhne zu opfern war nicht unüblich unter den Heiden, doch taten sie es, um großen Lohn zu empfangen, einen Sieg im Kampf oder um eine Plage abzuwenden. Die Heiden dachten, sie müssten ihren Göttern das wertvollste, was sie besaßen, geben, um solch eine Gunst zu empfangen, und das war ihr erstgeborener Sohn. Doch solche Gründe zählten nicht für Abraham. Er tat es, weil Gott ihn darum bat. Und bemerken wir: Gott verhieß ihm keinen Lohn, wenn er ihm gehorchen würde. Abraham wusste, dass seine Beziehung zu Gott Unterwürfigkeit forderte. Gott befiehlt, ein treuer Diener gehorcht und stellt keine Fragen.

Jakob hatte den Glauben seines Vaters, Isaak, und seines Großvaters, Abraham, geteilt, aber als seine Familie sich in eine Nation ausdehnte, fuhr der Kampf gegen den Götzendienst wieder fort.

Nachdem das Volk das götzendienerische Ägypten in ihrem Auszug verlassen hatten, lagerten sie sich um den Berg Sinai herum. Moses stieg auf und kehrte mit den zehn Geboten zurück. Gebot Nummer 1 ist ein Eröffnungsschuss im Kampf gegen Götzendienerei.

 
 

Biblische Szenen

 
 
 
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