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Viele große und kleine Lehren von Jehovas Zeugen haben ihren Ursprung in adventistischen Glaubenansichten des 19. Jahrhunderts, von denen auch der amerikanische Pastor und Gründer der Bibelforscher-Bewegung Charles Taze Russell geprägt war. Eine davon ist die Glaubensansicht, dass die Menschen vor der Sintflut Vegetarier waren. Nachzulesen ist dies auf Seite 758 im Kapitel "Fleisch" des 1. Bandes der "Einsichten über die heilige Schrift", herausgegeben von Jehovas Zeugen. Auch viele Adventisten sind davon heute noch überzeugt und halten es sogar für biblisch begründet, auch heute vegetarisch zu leben. Stimmen diese Ansichten?

 

"Jesus antwortete: «Was steht denn im Gesetz? Was liest du dort?»

"Prüft aber alles, und nehmt nur an, was gut ist."

 

 

(Lukas 10:26; 1Th 5:21 Gute Nachricht)


Rö 14:1-2 gibt zumindest für die heutige Zeit Entwarnung. Der Apostel Paulus schrieb dort vor nicht ganz 2000 Jahren :


"Einer glaubt zum Beispiel, er dürfe alles essen. Der Schwache jedoch ernährt sich rein vegetarisch. Wer alles isst, darf den nicht verachten, der nicht alles isst. Und wer nicht alles isst, darf den nicht verurteilen, der alles isst, denn Gott hat ihn genauso angenommen wie dich. "
(Neue evangelistische Übertragung)

Die Bibel gibt zwar in 1.Mo 3:18  "Dornen und Gestrüpp soll er dir wachsen lassen, und du sollst dich vom Gewächs des Feldes nähren!" (Mengele 1939) einen ersten Hinweise auf einen vorsintflutlichen Vegetarismus, aber hier wurden die ersten Menschen gerade aus dem Paradies vertrieben und mussten sich fortan selbst um ihre Nahrung kümmern.


1.Mo 9:3-4 ... "Alles, was auf Erden sich regt und lebendig ist, diene euch zur Nahrung, wie einst die grünenden Pflanzen, so übergebe ich euch diese alle. Nur Fleisch, in dem noch Blut fließt, sollt ihr nicht essen."(Bruns) ... könnte als ein Gebot Gottes zum erstmaligen Verzehr von Fleisch angesehen werden, das er Noah direkt nach der Sinnflut gab. Ein Beweis ist es aber nicht.

Manche Bibelexperten meinen, es sei Fleisch vor der Flut gegessen worden, andere nicht. Was könnte man aus der Schrift anführen, um den Gedanken zu unterstützen, es sei Fleisch gegessen worden? 
 

1. Es wurde bald nach der Vertreibung aus dem Paradies geopfert:

"Auch Abel brachte ein Opfer dar von den Erstlingen seiner Herde, und zwar von den Fettstücken. Jahwe schaute gnädig auf Abel und sein Opfer." (1. Mose 4:4 Herder). 
Die ersten Menschen haben nicht spontan von sich aus geopfert, ohne den Sinn der Opfer zu verstehen. Sie waren von Gott sehr gut unterrichtet worden, dass ihre Opfer auf ihre Erlösung hindeuteten, wie der Apostel Judas in seinem Brief berichtet:

"Für sie gerade hat Henoch, der siebente Nachkomme Adams, geweissagt: "Siehe, es kommt der Herr mit seinen Zehntausenden [von Heiligen], um Gericht zu halten über alle und alle Gottlosen zur Rechenschaft zu ziehn wegen all lhrer gottwidrigen Werke, die sie verübt, und wegen all der Lästerungen, die sie ausgesprochen haben wider ihn als gottlose Sünder."
(Jud 1:14,15 Pattloch)

Als weiterer Anhaltspunkt musste nach den Opfergesetzen vom Opfer gegessen werden:

"Wenn jedoch das Blut des Opfertieres ins Heilige Zelt gebracht wurde, um damit Sühne zu schaffen, darf niemand von dem Fleisch essen; es muss verbrannt werden."
(3. Mose 6:23).

"Wißt ihr nicht, daß die Priester, die im Tempel dienen, von den Einkünften des Tempels ihren Unterhalt empfangen? Und daß die, die am Opferaltar beschäftigt sind, auch ihren Teil vom Altar?"
(1Ko 9:13 Albrecht 1926)
 

2. Woher wusste bereits Noah, welche Tiere rein und welche unrein sind, als er in die Arche ging?

"Von allem reinen Vieh sollst du sieben und sieben zu dir nehmen, ein Männchen und sein Weibchen; und von dem Vieh, das nicht rein ist, zwei, ein Männchen und sein Weibchen"
(1. Mose 7:2 Elberfelder 1871)



Die Unterscheidung in rein und unrein schon vor der Sintflut hatte nichts mit den Opfergesetzen zu tun, denn es gibt reine Tiere, wie z.B. Hirsche und Gazellen (5.Mo 14:4-5), die keine Opfertiere (3.Mo 5:6-7; 3.Mo 16:3+5) sind. Darum liegt der Schluss nahe, dass reine Tiere schon vor der Sintflut gegessen werden durften.

Das könnte ein direkter Beweis dafür sein, dass das Speisegesetz schon vor der Sintflut bestand.

 
 

Biblische Szenen

 
 
 
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