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Das Christentum hatte es wahrlich nicht leicht, sich gegen eine Vielzahl falscher Propheten, insbesondere in der Anfangszeit zu behaupten. Die "Schlacht um Christus" endete zugunsten der Stärkeren, die Christus für ihre Zwecke vereinnahmten und in eine christlich scheinende Traditionsreligion integrierten, die die ganze Welt fast 2000 Jahre lang mit Täuschung, Krieg und Zwang von Rom aus überzog – alles angeblich im Namen JHWHs. Die Folge war und ist, dass sich Millionen von Christen, die unter diesem falschen Christentum aufgewachsen sind, enttäuscht von Gott abwendeten und ihr Heil in anderen, gleichfalls in die Irre führenden Religionen suchten oder zu Atheisten wurden. Es wird viele überraschen, dass die Urheber der großen christlichen Kirchen die damals in Rom herrschenden Religionswächter in Kooperation mit den letzten römischen Kaisern waren, denen es um nichts anderes als um den Fortbestand des römischen Weltreiches ging. Alle Kaiser richteten ihr Hauptaugenmerk stets darauf, wie man das riesige Reich am besten mit seinen unterschiedlichen Völkern und Religionen zusammen halten konnte.

[Die Gründung der Katholischen Kirche durch den heidnischen Kaiser Konstantin geschah ausschließlich aus politischem Kalkül.]

 

Ein falscher König

Was oft als Sieg des Christentums über das heidnische Rom gepriesen wird, ist in Wahrheit ein Sieg des Heidentums über das Christentum, das es vereinnahmte, um mit einem "religiösen Kaiser", dem Papst, die Welt zu erobern. Noch trägt der Pappst den altrömischen Titel "Pontifex Maximus", was oberster Wächter, oberster Priester oder Hohepriester der altrömischen Götterkulte bedeutet. Später übernahm der Kaiser selbst diese Funktion im Rahmen des religiös aufgewerteten Kaiserkultes. Im Christentum, dass ja nur einen Gott hat, stehen diese Bezeichnungen ausschließlich Jesus zu (; ).

Um dessen Autorität einzunehmen, mit der der Papst selbst Sünden vergeben und der Bibel neue Lehren hinzufügen konnte, bedurfte es weiterer Titel:

"Heiliger Vater", "Stellvertreter Gottes" und die Lehre der Unfehlbarkeit des Papstes – Titel, die nur Gott selbst, bzw. seinem Sohn Jesus zustehen – geben deutlich zu verstehen, dass hier religiöse, göttliche und kaiserliche Macht in einer Person zusammen flossen.

Wie die Geschichte zeigt, wurde diese über allen weltlichen Herrschern stehende Macht auch weidlich ausgenutzt. Die ab dem 3. Jahrhundert fortan über den Religionen stehende Kaiserverehrung, als einizge Universallehre das wichtigste Bindeglied im Vielvölkerstaat, mündete nach Abschaffung des Kaisertums nahtlos in den Kult um die Verehrung des neuen Herrschers von Rom, dem Papst. Wie eng die Katholische Kirche bis heute mit dem römischen Kaiserkult und Weltreich verknüpft ist, zeigen u.a. diese Attribute und Insignien, die bis heute Papst, Vatikan und Kirche kennzeichnen:

Vicarius Jesu Christi = persönlicher Stellvertreter Jesu Christi auf Erden. Die Päpste erklären darüber hinaus: "Wir nehmen den Platz Gottes des Allmächtigen auf Erden ein" (Papst Leo XIII, Enzyklika vom 20. Juni 1894).

Dazu sagte Jesus bereits vor fast 2000 Jahren:

Ihr sollt auch nicht jemand auf der Erde euren Vater nennen; denn einer ist euer Vater, der in den Himmeln ist.“ (Matt 23:9 Elberf. 1905)

Wer aber irgend mich vor den Menschen verleugnen wird, den werde auch ich verleugnen vor meinem Vater, der in den Himmeln ist.“ (Matt 10:33 Elberf. 1905)

Die Bibel ist voll von weiteren Warnungen über Menschen, die sich anmaßen, einen Thron beanspruchen zu können, der ausschließlich Jesus Christus zusteht. In 2Jo 1:7 werden sie sogar als Antichrist bezeichnet.

[Karte Ausdehnung des Römischen Reiches im 4. Jhd.]

Ganz anders die höchsten Ämter, die Christus seinen 12 Aposteln (= Gesandter, Sendbote) verlieh. Er beauftragte sie, nach seinem Tod die weltweit verstreuten 12 Stämme Israels aufzusuchen und dort das Evangelium, das heißt die Nachricht vom kommenden Reich Gottes zu verkünden. Weitere Apostel, außer dem später noch berufenen Heidenapostel Paulus gab es keine. Die immer wieder zitierte Bibelstelle "Du bist Petrus, aber auf diesem Felsen will ich meine Gemeinde bauen" bezieht sich auf "Petrus", das heißt kleiner Stein, während Jesus mit "Fels" sich selbst meint. Etwas anderes ergibt auch keinen Sinn, "Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich in ihrer Mitte. (Matt 18:20 Elb) – das ist bis heute so und bezieht sich nicht auf den verstorbenen Pertus, den kleinen Stein.

 
 

Biblische Szenen

 
 
 
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