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Die Vision des jüdischen Volkes basierte auf den hebräischen Schriften der Tora oder dem Gesetz und den Propheten. Israel hat seine Gesetze durch Moses erhalten, welche Jesus Christus in zwei Gebote zusammenfasste: Liebe Gott mit ganzem Herzen, Verstand, Seele und Kraft, und liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Diese Voraussetzungen der Liebe haben ihre Auswirkungen in den Gesetzen, welche die Einzelheiten des Alltags regeln.

Ein massives mündlich überliefertes Bildungsnetzwerk wurde organisiert zur Belehrung jedes Einzelnen in der Nation Israel. Die Leviten und Priester haben dieses Bildungsprogramm geleitet. (2. Chronik 17:8-9)
Zusätzlich gab es die furchtlosen öffentlichen Verkündigungen der Propheten, die auf den Prinzipien der Tora basierten, um das Volk zu stärken, zu ermahnen und zu tadeln. Über Jahrhunderte hinweg wurde das jüdische Volk durch dieses mündlich überlieferte Bildungssystern unterrichtet beispiellos im Vergleich zu den anderen Nationen dieser Zeit.

Allgemeine Schulpflicht


Margaret Thatcher, während sie Premierministerin in Großbritannien war, bemerkte ehrfürchtig gegenüber dem israelischen Premierminister Menachem Begin, dass die Bezeichnung "ungebildeter Jude" ein Oxyrnoron (ein Widerspruch in sich) sei. "So etwas gäbe es nicht."'Mit einem bescheidenen Lächeln antwortete Begin: "Vor Jahrtausenden, als Monarchen nicht einmal ihren eigenen Namen schreiben konnten, hatten unsere Vorväter bereits ein System der allgemeinen Schulpflicht entwickelt."

Zwischen 516 v. Chr. und 60 n. Chr. begann sich ein großer Anteil der Juden, für das Lehren und Studieren von Literatur zu interessieren!(') Im Jahr 60 n. Chr. verfügte der Hohepriester Joshua ben Gamla, dass jede Gemeinde, egal wie klein sie sein mag, eine Grundschule haben muss"- die allgemeine Schulpflicht. Nicht nur die Kinder-, sondern auch die Erwachsenenbildung war ein laufendes Anliegen.(2)

Die jüdischen Weisen bevorzugten es, anhand der jüdischen Bibel zu lehren, insbesondere mit der Tora oder dem Gesetz. Aber sie bezogen auch andere Bücher mit ein. Keine Zensur oder Strafandrohung beschränkte, was das jüdische Volk lesen konnte. Wenn sie die Wahl hatten, bevorzugten die alten Juden die Tora und die Propheten. Sie verbrachten Stunden mit dem Debattieren über die Feinheiten der im Gesetz Mose offenbarten Grundsätze.

Wie sah das Ergebnis aus?

Nichts unterschied die Juden von den Nichtjuden damals so sehr, wie die zwei Werte der Moral und der Güte. Von der sexuellen Sittenlosigkeit, welche das Leben der alten Griechen und Römer kennzeichnete, waren die Juden fast vollkommen frei. Darüber hinaus basierte das Judentum selbst auf der Nächstenliebe, einem Wert, der der übrigen antiken Welt gleichfalls fremd war.(3)

Dass die Nächstenliebe ein wesentlicher Bestandteil des alten Judentums war, zeigt sich in einer Geschichte über den bekannten jüdischen Schriftgelehrten Hillel (60 v. Chr. - 10 n. Chr.). Ein Heide bot an, ein Jude zu werden, wenn Hillel ihm das Judentum erklären könnte, während er auf einem Bein stand, ohne dabei müde zu werden. Mit einem zuversichtlichen Blick sagte er kurz und bündig,

Judentum ... war enthalten in einem kurzen Vers in der Bibel (3. Mose 19:18), wo steht: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst", und dass alle anderen Gesetze und Bestimmungen des Judentums lediglich Ergänzungen zu diesem einem seien.(4)

Tief bewegt konvertierte der Heide zum Judentum. Jahrhunderte vor Hillel, sagte ein bekannter weiser Jude:

Die Welt ruht auf drei Dingen: der Tora (Studium und Befolgung), Anbetung/Gottesdienst (Tempel und Synagoge) und Handlungen der Nächstenliebe.

 
 
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